Ist Gott queer? Einige Beobachtungen am Neuen Testament

Veranstaltung Kneipenkirche Corvinus Wunstorf, Arnswalder Str. 20, 31515 Wunstorf, 18. Januar 2027

Abendvortrag mit anschließender Diskussion

Start: 18.01.2027, 19:00 Uhr

Ende: 18.01.2027, 20:30 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Nils Neumann

Die Rede von Gottes Queerness oder von queerer Hermeneutik begegnet in den letzten Monaten und Jahren zunehmend im Kontext theologischer Debatten. Dabei besitzt das Thema offenkundig das Potenzial, die Gemüter zu erhitzen, da bereits das Signalwort „queer“ bei einigen emphatische Begeisterung hervorruft, bei anderen hingegen ebensogroße Empörung triggert. Doch was genau verbirgt sich denn hinter dem Ansatz einer queeren Bibelauslegung? Dieser Frage lohnt es sich nachzugehen, um zu verstehen, worin das Anliegen, die Berechtigung und der Erkenntnisgewinn eines solchen Ansatzes bestehen. Der Impulsvortrag reibt sich bewusst nicht an der alten Frage auf, inwieweit sich queere Lebensentwürfe der Gegenwart im Lichte biblischer Aussagen beurteilen lassen, sondern wählt gezielt einen anderen thematischen Zugang: An einigen neutestamentlichen Beispielen arbeitet er heraus, was dann geschieht, wenn die irdische und die himmlische Welt einander begegnen. Es zeigt sich, dass die Gotteserfahrung die frühchristlichen Texte oftmals dazu drängt, Gott in einem neuen Licht zu sehen, weil die Begegnung mit dem Göttlichen stereotype menschliche Vorstellungen und menschliches Schubladendenken sprengt. Wie hilft ein queertheoretischer Ansatz dabei, Gott zu verstehen, dessen Größe die menschlichen Kategorien übersteigt? Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Gelegenheit, das Gehörte im Gespräch zu vertiefen. Alle Menschen sind an diesem Abend willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zeit: 18. Januar 2027 | 19.00 – 20.30 Uhr

Ort: Kneipenkirche Corvinus Wunstorf, Arnswalder Str. 20, 31515 Wunstorf

Leitung: Prof. Dr. Nils Neumann

 

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Prof. Dr. Nils Neumann

Anmeldung

Anmeldung und Information:

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei