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1710: Freiherr Carl Hildebrand von Canstein (rechts: Jugendbild) möchte Bibeln billiger herstellen. In Halle realisiert er eine Neuerung im Druckgewerbe: “Druck im stehenden Satz”.
Im Unterschied zum bisherigen Verfahren (jeweils 32 Seiten werden gesetzt, gedruckt..) wird die Bibel nun komplett in bleiernen Lettern gesetzt und gedruckt.
Diese Investition kostet ihn sein Vermögen, aber der Bibelpreis sinkt etwa um die Hälfte: Die Lutherbibel, die bisher ca. 20 Groschen gekostet hat, ist ab 1713 für 10 Groschen zu haben, was etwa 1,5 Tageseinkommen eines einfachen Arbeiters entspricht. Mehr...
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